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Die Markuskirche

Punkt 1 - Im Dorfkern

Der Bischof Thietmar von Merseburg erwähnt 1017 ein Wunder samt Fluch-Befreiung durch den Priester „in einem Orte namens Silivellun“ – und damit ist erstmals unser Sülfeld erwähnt. Auch wenn anzunehmen ist, dass es hier vor 1000 Jahren bereits eine Kirche gab, ist sie doch erstmals 1318 im Lehnsbuch von Herzog Otto von Braunschweig urkundlich erwähnt.

Die Kirche gehörte von 1345-1350 zum Adelhof der Herren von Solvelde, die in der Nähe im Quellgebiet der Beeke ihre Wasserburg bewohnten und das Vorwerk bewirtschafteten.  Es ist davon auszugehen, dass die Kirche aus  heimischem Stein der umliegenden Kalksteinbrüche gebaut wurde. Ursprünglich lag der Eingang an der Westseite des Turmes, wurde aber 1919 nach Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an die Nordseite verlegt. In der 2. Hälfte des  15. Jahrhunderts hatte die Kirche einen geschnitzten Flügelaltar bekommen, den die Gemeinde fast 400 Jahre später an das Landesmuseum verkaufte und den jetzigen Altar einsetzte.  Im Jubiläumsjahr 2018 gelang es, im Landesmuseum Hannover ein Foto des Altar-Mittelschreins (die Seitenklappen fehlen) zu erstellen. Ein Fotodruck in fast Originalgröße des alten Altars mit dem Weltgericht, der Apokalypse zum Weltende, hängt nun in der Kirche.

Weitere Informationen zur Kirche  bei einem „Rundgang“ durch ihr Inneres :  

 

Gerhild Wehl

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